
Geopark Sperlingsherberge, Model der glazialen Serie
Aufnahmezeit: 31.07.2024
Die Höhen und Senken des Grumsins sind Relikte der letzten Eiszeit, als mächtige Gletscher aus Skandinavien Sand, Mergel und Gesteine vor sich her schoben, auftürmten und nach dem Abschmelzen als Hügelkette zurückließen. Die zahlreichen Seen und Moore, die man heute im Grumsin findet, sind mit Wasser gefüllte Senken ehemaliger Toteisblöcke.
Im südlichen Teil ist die Endmoräne als Blockpackung ausgebildet. Mergel und Sande wurden durch das Schmelzwasser ausgespült. Übrig blieben die großen Steinblöcke. Die Blöcke wurden in Steingruben bei Sperlingsherberge und den Ihlowbergen bis in die 1960-er Jahre abgebaut.












