
Infotafel zum verschwundenen Dorf Mellin
Aufnahmezeit: 19.03.2025
Mitte des 17. Jahrhunderts wurde an diesem Ort eine Zaunsetzerstelle erbaut. Aufgabe der Zaunsetzer war es, den vom Kurfürsten errichteten Wildzaun zu unterhalten. Als Entlohnung erhielten sie Land und Weideberechtigung. Mitte des 18. Jahrhunderts lebten in Mellin acht Kolonistenfamilien als Tagelöhner und Arbeiter für den Forst. 1860 beschlossen alle Dorfbewohner, sich dem Treck der Auswanderer nach Amerika anzuschließen. Der Gutsbesitzer von Wedel-Parlow kaufte ihr Land und die Höfe. Alle Bauten wurden abgerissen. Auch der namensgebende Mellinsee verlandete im Laufe der Zeit.













