
Steinbockbrunnen
Aufnahmezeit: 05.02.2025
Der Steinbockbrunnen wurde anlässlich der Goldenen Hochzeit vom Papierfabrikanten Paul und seiner Frau Marie Steinbock am 28. November 1911 gestiftet. Steinbock war Inhaber der Paul Steinbock Papier- und Zellulosefabrik AG in Sandow. Der Trog-Brunnen aus Granit und Bronze wurde am 29. November 1912 oder 1913 auf dem Oberkirchplatz neben dem Nippehaus (Stadtbibliothek) eingeweiht. Der Architekt Hans Bernoulli gestaltete den Brunnen nach einem Entwurf eines der Söhne des Ehepaars Steinbock. Der Bildhauer Adolph Amberg schuf die Bronzefigur und den plastischen Schmuck. Die Figur auf der Säule steht symbolisch für die Oder. Sie hält in der Linken einen Fisch als Symbol für den Fischreichtum der Oder und in der Rechten ein Tuch als Symbol für die Wellen des Wassers, das auf Kähnen den Reichtum in die Stadt trug. Auf der Rückseite der Säule ist das Relief eines Steinbocks zu sehen. Die Säule ist 7 m hoch. Die Figur hat eine Höhe von 1,80 m.












